Trauerbewältigung

 ,,Nehme Dir Zeit um zu trauern, nehme Dir Zeit um zu weinen, nehme Dir Zeit, durch Deinen Schmerz zu gehen.
Aber versäume nicht den Zeitpunkt, wieder glücklich zu werden.“

Beratung und Begleitung für Erwachsene bei Verlusterfahrungen

Was ist eigentlich Trauer?
Trauer bezeichnet man als einen emotionalen Zustand, der ausgelöst wird, um eine bedeutsame Veränderung im Leben verstehen und nach und nach annehmen zu können.

Trauer erfasst den Menschen in seinem ganzen Wesen.

 Die starke Tabuisierung des letzten Lebensabschnittes in unserer Gesellschaft hat dazu geführt, dass alte Bräuche im Umgang mit dem Tod vergessen wurden.

Dem Tod als natürlichen Bestandteil unseres Lebens wieder den Platz einzuräumen, der ihm gebührt, darum geht es mir bei meiner Begleitung. Da wir in einer Zeit leben, die kaum noch festgelegte Trauerrituale kennt, hat jeder die Möglichkeit, seine ganz persönliche Trauerkultur zu gestalten.

,,Der Tod gehört zum Leben“ – dennoch ist es für jeden von uns schwierig mit ihm umzugehen.

Dabei durchziehen Abschied und Trauer unser ganzes Leben. Immer wieder müssen wir etwas aufgeben, uns von etwas trennen oder uns verändern. Damit Trauer nicht krank macht, ist es wichtig, ihr Raum und Ausdruck zu geben. In der Trauer durchlaufen wir mehrere Phasen, die oft auch ineinander übergehen, sich mehrmals wiederholen und bei jedem Menschen verschieden sein können.

Intensität und Dauer der Trauer hängen im Wesentlichen von der Bindung ab, die Trauernde zum Verstorbenen hatten. Die ganze Wirklichkeit auf einmal zu erfassen, kann ein Trauernder oft nicht verkraften, er ringt verzweifelt darum, das Geschehene, das Unbegreifliche zu erfassen.

Der Verlustschmerz kann emotional und körperlich sehr stark sein. Er gehört aber zum Durchleben der Trauer und sollte keinesfalls unterdrückt werden. Außenstehende reagieren aus Unwissenheit oft mit Unverständnis. Vielmehr sollte man offen über alles reden können und einander zuhören.

In meiner Praxis für ganzheitliche Psychotherapie biete ich Ihnen eine vertrauensvolle Atmosphäre während der Begleitung in Ihrem Trauerprozess. Auf Wunsch komme ich auch gerne zu Ihnen nach Hause. Im Kontakt zu meinen Klienten sind mir Wertschätzung und Einfühlungsvermögen ganz besonders wichtig.

Trauerbegleitung für Kinder

Trauer hat viele Gesichter. Wenn sie Kinder trifft, sind Erwachsene oft mitbetroffen.

Willkürlich tritt der Tod in ihr Leben ein und mutet ihnen Verlusterfahrungen zu.
Wenn plötzlich Beziehungen zu Ende gehen, verändert sich die Welt für Kinder und Erwachsene. Trauer und Schmerz greifen um sich. Oft fehlt es dabei an Kraft und Einsicht, auf die Kinder einzugehen.

Sie fühlen sich alleine gelassen, vergessen und sind konfrontiert mit Ängsten, die ihnen das Leben schwer machen können.

Deshalb ist es wichtig, die besondere Sprache der Kindertrauer zu entschlüsseln, sie richtig zu begleiten, damit es allen besser geht.

Kinder erleben den Verlust eines nahestehenden Menschen oft ganz anders als die Erwachsenen.

Je nach Altersstufe gehen sie sehr unterschiedlich mit dem Verlust um.

Ihre Reaktionen verunsichern oder irritieren die Erwachsenen, da manchmal der Eindruck entsteht, die Kinder würden gar nicht trauern. Dies ist aber nicht so. Kinder trauern anders.

Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, sie in ihrer Trauer so anzunehmen, ihnen mit Wertschätzung und Einfühlungsvermögen beizustehen und ihnen zu helfen.

Kinder brauchen eine adäquate Begleitung, um zu verstehen, was geschieht.
Wer Kinder Anteil nehmen lässt an den Fragen um das Sterben und sich ihrer kindlichen Sicht auf den Tod öffnet, der schafft eine gute Voraussetzung dafür, dass sich diese schicksalhafte Erfahrung nicht als belastendes Trauma in ihrem Inneren ablagert.

Verschiedene Arten von Phantasiereisen ermöglichen Kindern auf spielerische Art Belastendes zu verarbeiten und gleichzeitig eine tiefe Entspannung zu erfahren. Die Kinder werden sich ihrer Gefühle leichter bewusst, was ihre Selbstwahrnehmung erhöht und ihnen den Kontakt zu verdrängten seelischen Inhalten erleichtert. Mit Hilfe der verwendeten Vorstellungsbilder werden neuronale Erregungsmuster im Gehirn erzeugt, womit Organfunktionen positiv beeinflusst und Stressphasen auf wirkungsvolle Weise unterbunden werden.